Die Pinguine aus Madagaskar


Die Pinguine aus Madagaskar - Fox Germany

Die Pinguine aus Madagaskar – Fox Germany

Auch Animationsnebenfiguren können Karriere machen. Also wurden die Pinguine aus den Madagaskar-Filmen zu Hauptfiguren befördert und müssen gleich eine Reihe turbulenter Abenteuer bestehen. Garantiert spannend für Kinder ab 8 bis 10 Jahren

OT: Penguins of Madagascar

USA 2014

Regie: Eric Darnell, Simon J. Smith

Buch: John Aboud, Michael Colton

Sprecher – Originalfassung: Benedict Cumberbatch, Christopher Knights, Tom McGrath, Chris Miller, John Malkovich, Peter Stormare, Annet Mahendru

Sprecher – Deutsche Fassung: Die Fantastischen Vier, Heino Ferch, Conchita Wurst, Ilja Richter

Länge: 85 Minuten

Verleih: Fox Germany

Kinostart: 27. November 2014

Jetzt müssen die vier Pinguine alleine ran. Damit das auch klappt, sind Skipper, Kowalski, Rico und Private als militärische Eliteeinheit aufgestellt, wobei Private, der kleinste, einen militärischen Dienstgrad als Namen hat: Gefreiter. Im übrigen sind sie ein wenig zu simpel designed. Um so bunt-knalliger ihr böser Gegenspieler Dave, ein Oktopus, der als uninteressant gewordener Publikumsmagnet von dem Zoo, in dem er lebte, abgeschoben wurde. Dabei hat er noch eine zweite Persönlichkeit: Dr. Octovius Brine, ein hinterhältiger, gemeiner Bösewicht, der sich vorgenommen hat, alle Pinguine zu entführen und zu vernichten, aber nicht nur sie, sondern die ganze Welt gleich mit.

Womit wir bei James-Bond-Filmen wären. Manche Konstellationen haben nicht zufällig Parallelen in den Agenten-Streifen. Die Anleihen stammen aus „Goldfinger“ – Fort Knox mit den Goldreserven, und „Moonraker“ – Verfolgungsjagd auf Venedigs Kanälen. Natürlich alles in persiflierter Form.

Und mit Verve. Die vier Elite-Pinguine wollen nämlich ihre Artgenossen befreien, die Oberfiesling Dave/Brine in seinem Haß entführt hat. Hilfe kommt von der geheimnisvollen Tierschutz-Organisation ‚Nordwind‘, eine illustre Mannschaft aus Wolf, Eisbär, Eule und Robbe, ausgestattet mit modernstem Gerät – Fluggeräte, Boote, Waffen, alles was man sich so vorstellen kann.

Überhaupt die animierte Ausstattung ist verrückt. Bösewicht Brine befehligt auch noch ein U-Boot – Käpt’n Nemo läßt grüßen. Viele Anspielungen also, und viel verspieltes, verrücktes bis hin zum Absurden. Bloß nicht fragen warum?, wieso?. Trotz der hemmungslosen Übertreibungen ist die Animationsproduktion von Dreamworks als Gagparade durchweg kurzweilig.

Und Private müßte eigentlich befördert werden.

Heinz-Jürgen Rippert

Advertisements

Über heinzjuer13

Film- und Musikfan, Naturfreund
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s