Cinderella


Cinderella - Walt Disney Germany

Cinderella – Walt Disney Germany

Aschenputtel opulent verfilmt. Wer in Austattung, Farben, Musik, Licht und Gefühlen schwelgen möchte, dem sei die Filmfassung des Märchen-Klassikers von Kenneth Branagh empfohlen. Der britische Schauspieler und Regisseur verfügt über ein ausgeprägtes Gespür für diese Mischung, die auch nicht auf eine Portion Kitsch verzichten kann oder muß. Denn seine Darsteller, allen voran Lily James, Cate Blanchet, Stellan Skarsgard und Helena Bonham Carter, machen etwas daraus

OT: Cinderella

USA 2015

Regie: Kenneth Branagh

Buch: Chris Weitz

Darsteller: Cate Blanchett, Lily James, Stellan Skarsgard, Richard Madden, Holiday Grainger, Derek Jakobi, Helena Bonham Carter, Sophie McShera

Länge: 101 Minuten

Verleih: Disney Germany

Kinostart: 12. März 2015

In einem Märchen, das nichts anderes sein will, kann man sich einfach fallen lassen, besonders wenn es so opulent aufbereitet wurde, wie von Kenneth Branagh. Der Regisseur, der als Shakespeare-Mime erfolgreich war und so manche Werke selbst inszeniert hat, besitzt schon deshalb einen Sinn für Kostüme, Licht und Ausdruck. Schließlich das große Budget – da kann er schwelgen.

Branagh hat sich nah an die Vorlage gehalten. Die Halbwaise Ella (Lily James), die ihren geliebten Vater auch noch verloren hat, ist von da an den Bosheiten ihrer bösen, intriganten Stiefmutter mitsamt den beiden Stiefschwestern ausgesetzt. Ihre einzigen Freunde sind eine freche, aufgeweckte Gruppe von Mäusen. Cate Blanchett füllt ihre Rolle als Stiefmutter facettenreich aus. Wieder mal ein Highlight (was sonst?) in der Karriere der australischen Mimin.

Lily James („Downtown Abbey“) hat einen unerwarteten Schritt von der Seriendarstellerin zur Hauptrollenbesetzung in einem Disney-Film machen können. Ihre Frische, ihr Optimismus und ihr Charme sind einfach unwiderstehlich.

Helen Bonham Carter kann man in ihrer Rolle erst kaum erkennen, gibt aber den entscheidenen Anstoß zu Cinderellas Eroberung ihres Traumprinzen, den Richard Madden allzu routiniert gibt. Jedenfalls ein kurzer, aber effektvoller Auftritt für Bonham Carter.

Eine magische, rauschende Märchenverfilmung für einen verträumten Kino-Tag und hoffnungslose Romantiker. Und gegen solche lustigen Film-Mäuse in der eigenen Umgebung hätte wohl kaum einer etwas einzuwenden.

Heinz-Jürgen Rippert

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Über heinzjuer13

Film- und Musikfan, Naturfreund
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