Hail, Caesar!


Hail, Caesar! - Universal Pictures

Hail, Caesar! – Universal Pictures

Ethan und Joel Coen wollten bei ihrem neuen Werk einmal die große Hollywood-Ära der 1950er Jahre hochleben lassen, Bewährte Figuren des Coen-Kosmos wie George Clooney, Josh Brolin, Francis McDormand und Tilda Swinton haben offensichtlich wieder viel Spaß dabei gehabt, genauso wie es die meisten Kinobesucher haben werden

USA/Großbritannien 2015

Buch + Regie: Joel Coen, Natham Coen

Darsteller: Josh Brolin, George Clooney, Scarlett Johansson, Francis McDormand, Tilda Swinton, Ralph Fiennes

Länge: 100 Minuten

Verleih: Universal Pictures

Kinostart: 18. Februar 2016

Den Filmbetrieb Hollywoods der 1950er Jahre haben die Coen-Brüder nun aufs Korn genommen, damals ein streng-geführter Industriekomplex. Und was die Brüder auch immer aus den den unterschiedlichen Sujets machen, etwas ungewöhnlich komisches bleibt zumindest hängen.

aus: Hail, Caesar! - Universal Pictures

aus: Hail, Caesar! – Universal Pictures

Da ist der unvermeidliche George Clooney, in der Rolle eines römischen Soldaten, besticht durch witzige Haarlocken, der am liebsten den ganzen Tag herumalbert. Josh Brolin als Mann für schwierige Fälle des Studios, demonstriert meistens eine kummervolle Miene.

Tilda Swinton spielt auf absurde Weise eine Kritikerin im Doppelpack – als Zwillinge. Grotesk ebenfalls der junge Cowboy aus der Provinz, der – obwohl er gar nicht flüssig sprechen kann – zur Hauptfigur aufgebaut werden soll. Das Image wiegt oftmals mehr. Ralph Fiennes als Schnell-Schaupiel-Aubilder soll dem Jungen noch den nötigen Schliff verpassen. Eine Glanz-Auftritt.

Scarlett Johansson als Schwimm-Fee und Wassernixe hat einen einen smaragdgrünen Badeanzug an und erinnert ständig mit naiv-erotischer Aura an die große Hollywood-Wassershowkönigin Esther Williams.

aus: Hail, Caesar! - Universal Pictures

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An der Kamera der renommierte Roger Deakins, der das Geschehen in präzises Licht und knallige Farben hüllt. Es macht Spaß, den Film zu sehen, wie den Protagonisten auf der Leinwand. Für einen vergnüglichen Kinoabend bestens geeignet – Kritik am damaligen Studiosystem kommt dabei allerdings zu kurz. Bissig-satirisch ist der Streifen wirklich nicht.

Heinz-Jürgen Rippert

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Über heinzjuer13

Film- und Musikfan, Naturfreund
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